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SoVD-Kreisverband Wernigerode

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Pflegefall - was nun?

05/30/18

Informationsveranstaltung zu "Pflegefall - was nun?"

Der Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) Kreisverband Wernigerode war bei der Gemeinnützlichen Gesellschaft für Sozialeinrichtungen in Wernigerode (GSW) zu Gast.

Um uns über das neue Pflegestärkungsgesetz II zu informieren, hatten wir zu einer Veranstaltung aufgerufen. Viele unserer Mitglieder und Wernigeröder Bürger waren unserem Aufruf gefolgt. Der vorbereitete Raum im Seniorenzentrum im Stadtfeld war also mit vielen Interessenten gefüllt. Die Geschäftsführerin der GSW Frau Lewerenz, Schwester Conny Weiss und Schwester Petra Bräunel informierten uns über die vielen Neuigkeiten in der Pflege. Da Jeder von uns in solch eine Situation kommen kann, ist es sehr wichtig für uns, sich darüber zu informieren.

Schw. Conny erläuterte uns die Schwerpunkte einer Pflegebedürftigkeit und über das neue Begutachtungsverfahren, welche 2017 in Kraft trat. Ging es nach alten Gesetz nur nach körperlichen Beeinträchtigungen und körperlicher Behinderung, geht es in dem neuen Gesetz um körperliche, geistige , seelische Beeinträchtigungen sowie Krankheit oder Behinderung. Bei der Überleitung der Pflegestufen in Pflegegrade werden die betreffenden Personen mit anerkannter eingeschränkter Alltagskompetenz besonders berücksichtigt. Vor 2017 gab es 3 Pflegestufen , seit dem 1.1. 2017 5 Pflegegrade.

Schwester Petra informierte uns welche Leistungen man beantragen kann, wenn man selbst oder ein Familienmitglied zum Pflegefall wird. Wer hierzu Fragen hat oder Hilfe benötigt , kann sich jederzeit an die Mitarbeiter der GSW wenden. Die Angebotspalette ist vielfältig. Es gibt das Angebot der ergänzenden ambulanten, über pflegerische bis hin zu hauswirtschaftlicher Unterstützung. Es ist sehr wichtig die Pflege an den angetrauten Menschen anzupassen, die Individualität und die Bedürfnisse zu erkennen. Bei einer Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) gibt es jetzt 6 Module (Fragen der Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen sowie die Gestaltung des Alltagslebens).

 Auf diesem Wege möchten wir uns für die umfangreichen Informationen bedanken. Wir, der SoVD geht mit vielen guten Hinweisen an seine weitere Arbeit.

 

Birgit Jungtorius




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